regioStrom – nachhaltig, regional und typisch Harz!

Woher kommt mein Strom? Diese Frage stellen sich immer mehr Verbraucher. Harz Energie hat darauf eine clevere und äußerst klimafreundliche Antwort.

Bei Harz Energie weiß man: Mit Strom verhält es sich wie bei Fleisch oder Käse. Die Menschen interessieren sich immer mehr dafür, wo, von wem und unter welchen Bedingungen ein Produkt hergestellt wird. Dazu wird Regionalität immer wichtiger. Mit Blick darauf – und in dem Bewusstsein, dass konventionelle Energiequellen endlich sind und unser Klima belasten – bietet Harz Energie als kommunaler Energieversorger seinen Kunden neben TÜV-zertifiziertem ökoStrom nun auch regioStrom an. Dieses Energie-Modell bezieht 100 Prozent Ökostrom aus erneuerbaren Energiequellen im Harz und Umland. Kunden, die sich für regioStrom entscheiden, unterstützen die regionale Wirtschaft und leisten gleichzeitig einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz. Im Vergleich zu herkömmlich erzeugtem Strom spart ein durchschnittlicher Drei­Personen­Haushalt mit Harz Energie regioStrom bis zu 1,15 Tonnen CO2 pro Jahr.

Der regioStrom der Harz Energie ist mit dem Gütesiegel „Typisch Harz“ des Harzer Tourismusverbandes ausgezeichnet und befindet sich damit in bester Gesellschaft von heimischen Lebens­ und Genussmitteln wie Wurst, Käse, Obst und Gemüse, Likören und Schnäpsen. Der Strom stammt nämlich aus Anlagen direkt aus der Region, wie zum Beispiel der Wasserkraftanlage im Okertal, einer von sechs Harz Energie-Kraftanlagen, die zusammen jährlich etwa neun Millionen Kilowatt erzeugen. Oberhalb des Örtchens Oker schlängelt sich der gleichnamige Fluss mit einer Fließgeschwindigkeit von etwa 3 Metern pro Sekunde durch das idyllische Okertal. Diese Energie nutzt Harz Energie im Laufwasserkraftwerk Okertal. Eine Durchströmturbine erzeugt hier rund um die Uhr grünen Strom – 1,4 Millionen kWh Strom pro Jahr, direkt aus der Region. Die verbrauchsnahe Erzeugung vor Ort entlastet außerdem Übertragungsnetze sowie Speicher und minimiert Übertragungsverluste. Begonnen hat Harz Energie das Projekt regioStrom mit dieser Wasserkraftanlage und einer Photovoltaikanlage in Seesen. Inzwischen sind sechs Anlagen im Portfolio – die Wasserkraft wird ergänzt durch zwei Windkraftanlagen in Osterode sowie in Pöhlde und 2021 kamen zwei Biogasanlagen hinzu. Harz Energie ist aber bereits mit weiteren Anlagenbetreibern im Gespräch, so dass das Angebot in den kommenden Monaten noch wachsen wird.

Abschließen können Kunden den Stromliefervertrag direkt auf der Internetseite von Harz Energie und sich dort ihren persönlichen Mix aus den verschiedenen Erzeugungsanlagen selbst zusammenstellen. 

Weiterer Vorteil: Der erzeugte Strom wird von Menschen im Harz, Harzvorland und Eichsfeld bewirtschaftet, vertrieben und abgerechnet, sodass die komplette Wertschöpfung in der Region geschieht. Bei Harz Energie ist nachhaltiger Klima- und Wasserschutz schließlich fest in der Unternehmensphilosophie verankert. Mit vielfältigen Aktionen, Partnerschaften und Förderprojekten setzt sich der Konzern für den Naturschutz der Harz-Region ein. Von 2017 bis 2020 wurden so 32 regionale Naturschutzprojekte über den Ehrenamtsfonds gefördert. 

Und die Lage ist ernst: Allein die Niedersächsischen Landesforsten haben in den vergangenen drei Jahren durch Hitze, Dürre, Sturm und Borkenkäfer rund 20.000 Hektar Wald in Südniedersachen verloren. Das ist besonders klimaschädlich, weil Wälder CO2 aus der Luft binden und essentieller Bestandteil des Klimaschutzes sind. Ein gesunder Wald kann bis zu 10t CO2 pro Hektar und Jahr neutralisieren, ein Baum während seines durchschnittlich 150jährigen Lebens etwa 3,5 Tonnen CO2. Das ist beachtlich. Doch pro Jahr produziert jeder einzelne von uns etwa doppelt so viel des Gases. Allein dieser Vergleich zeigt, dass Klima­ und Umweltschutz ein Kraftakt ist. Kleine Schritte zählen dabei ebenso, wie große Sprünge nötig sind. Als Treiber der Energiewende vor Ort macht sich Harz Energie mit viel Energie und Verantwortungsbewusstsein auf den Weg in eine grüne Zukunft.

Gemeinsam mit den Niedersächsischen Landesforsten wurde deswegen das Klimaschutzprojekt Harz Energie Klimawald nördlich von St. Andreasberg initiiert. Der Klimawald wird am Drei-Brode-Weg nördlich von St. Andreasberg entstehen, nur knapp 200 m neben der Straße zum Sonnenberg. Wer sich also selbst ein Bild von der Situation vor Ort machen möchte, kann sich gern auf den Weg machen. Der Wald lässt sich fußläufig gut erreichen. Der Startschuss für die Aktion erfolgte am 01.05.2021. Bereits jetzt wurden schon über 2.000 Bäume gesponsert. Ziel ist es, einen gesunden und ökologisch wertvollen Bergmischwald aus Buchen, Bergahorn und Fichten entstehen zu lassen – und dabei kann jeder Verbraucher mithelfen: „Drei Bäume pflanzen wir bei Abschluss eines regioStrom-Vertrages, einen Baum für Umstellung auf den elektronischen Postversand“, erklärt Thessa Waßmann, zuständig für das Marketing von Harz Energie. „Auch mit der Aktion engagieren wir uns aktiv gegen das Waldsterben im Harz. Außerdem verlosen wir unter allen neuen regioStrom-Kunden ein Jahresabo Altenauer Limmo. Der Gewinner erhält ein Jahr lang jeden Monat eine Kiste Altenauer Limmo frei Haus.“

Zur Anmeldung und noch mehr Infos geht es auf www.harzenergie.de/regiostrom

Über die Autorin /

Geschäftsführender Gesellschafter bei Kroesing Media Group, Fotograf und Filmer

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